hamsia fürzüg und nök-nö regieren die welt

Gestern am Bahnhof Feldkirch. Ich bin gerade mit dem ICE aus Wien gekommen und warte vor der Bahnhofshalle auf den EuroCity nach Zürich. Plötzlich kommt eine junge Frau auf mich zu. „Hamsiafürzüg“ spricht sie mich an. Ich kann mir unter Hamsiafürzüg nichts vorstellen. Ist das eine Grußformel? Eine Beschimpfung?

Manchmal stehe ich einfach auf der Leitung. Einmal bin ich im Zug nach Graz drei Stunden neben einem älteren Paar gesessen, das sich die ganze Strecke über die heilsame Wirkung von Nök-Nö auf ihre seelische und körperliche Befindlichkeit unterhielten. Was zum Geier war Nök-Nö? Ein Eskimo-Geist? Ein Rentierfell?Das ging mir durch den Kopf, während ich noch über „Hamsiafürzüg“ grübelte. Die Frau erlöste mich dann mit einem mitleidigen „Haben sie vielleicht ein Feuerzeug?“. Nein – das hatte ich leider nicht. Aber Nelken-Öl. Das hätte ich vielleicht dabeigehabt.