fan-fotos sind peinlich. eigentlich.

Eigentlich finde ich sie ja peinlich: Fan-Fotos mit dem angebeteten Star. Mit Grausen denke ich da an die Fotocollagen-artigen Wände ehemaliger Szene-Lokale. Deren mittlerweile in die Jahre gekommene Inhaber sind dort mit allerlei Berühmtheiten zu sehen. Der Dings war schon mal da, der mit dem Song über Hollywood, das Popsternchen (das mit dem langen Hals aus der Talentshow), der Ex-Rennfahrer – ja genau der mit der roten Kappe – und natürlich ein dynamischer Jungpolitiker mit blauem Schal und schrägen Freunden. Brrrr. Ich mag sowas gar nicht. Eigentlich.

Jetzt habe ich nämlich mein eigenes Fan-Foto. Ein Star und ich als Fan. Nicht umgekehrt. Das einzig tröstliche: Bei uns kennt kaum jemand meinen Star. Paul D. Tolchinsky – einer der Urväter der systemischen Großgruppenintervention. War dabei als Dannemiller Tyson Associates begannen mit wirklich großen Gruppen (bis zu 5.000 Menschen) zu arbeiten. Einer der Erfinder von „Whole Scale Change“. Er war auf Einladung von Ruth Seliger (Train) für einen 4-tägigen Workshop in Wien und ich war dabei:

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