zeit für ein wenig zauber gegen die gravitation

Ich und die Schwerkraft. Ein schwieriges Kapitel, denn: Wir mögen uns nicht. Immer wenn mir etwas runterfällt, bin ich sofort stinksauer. Kann nichts dafür, aber für solche Banalitäten wie die Erdanziehungskraft habe ich einfach keine Nerven.

Umso schöner, wenn es jemand schafft, sie zu besiegen. Etwa dieser Michael Moschen, dessen Video hier unten angehängt ist. Warum ich das als erstes Posting nach dem Jahreswechsel poste?
Nun ganz einfach. Jonglage ist eine Ansammlung von Zyklen. Die Bälle, die Würfel, die Keulen – sie alle sind in einem Kreislauf. So wie wir es auch sind. Die Menschen im Mittelalter lebten noch viel stärker als wir in diesen Zyklen. Für sie war unsere lineare (von links aus der Vergangenheit nach rechts in die Zukunft) Vorstellung von Zeit noch unvorstellbar. Alles drehte sich im Kreis. Sommer-Herbst-Winter-Frühling-Sommer-Herbst-… Was zählte da schon eine Jahreszahl. Tolle Gedanken dazu hat übrigens Prof. Ötsch an der Linzer Uni, der dazu eine Vorlesung gehalten hat.
Jetzt lassen wir mal Michael Moschen ein wenig zaubern. Ich kann übrigens auch jonglieren. Nur mit drei Bällen und nach intensiver Einstimmung, aber ich kann es 😉

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