vor und nie zurück

Das noch gänzlich unbeleuchtete lyrische Schaffen meiner Person soll nun auch einmal beleuchtet werden. Zwar habe ich vor Unzeiten einmal an einer offenen Dichterlesung des „Linzer Frühling“ teilgenommen, seither aber nie mehr etwas veröffentlicht. Ich denke hier fehlt mir der Ehrgeiz. Da ich meist Liebesgedichte oder Satiren schreibe – diesmal etwas Ernstes. Ein Gedicht (ich denke so aus 2003) als Reflektion auf eine sich immer mehr beschleunigende Welt.

vor und nie zurück

vorwärts, vorwärts – auf in neue märkte

seitwärts eine rolle, vorne ein überschlag

– in die andere richtung eine gedankenschraube

vorwärts, vorwärts.

sich rückwärts nach innen saugen

und vorne wieder ausspucken bringt zusätzliche zentimeter,

abgebrochene gliedmassen einfach nach vorne schleudern,

wir kommen ja noch auf sie zu.

vorwärts, vorwärts – auf in neue visionen

ein überschlag, ein halsbruch – nur mehr rastlos, kraftlos.

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