mittelalter I: versicherungen

Manchmal, wenn ich bei einem Gläschen Wein im Cafe Landgraf vor mich hinmeditiere, habe ich ganz seltsame Gedanken. Wie wäre es zum Beispiel, wenn wir moderne Einrichtungen in das Mittelalter übertragen könnten? Etwa Versicherungen.
Ich stelle mir einen Besuch eines Versicherungsvertreters bei einem Ritter recht spannend vor:
„Grüß Gott Herr Ritter! Hier ist Gottfried Svobada von der „Ersten Königlichen“! Ich komme auf Empfehlung von Baron Knurks. Wir machen gerade eine Informationskampagne zur Burgversicherung.“
-„Wie es Baron Knurks geht? Nicht so toll – Kreuzzug. Sie verstehen. Leider war die Fähre überbucht und er muss jetzt auf nächstes Jahr warten.“
-„Was ich für sie mitgebracht habe? Wir haben uns wieder einiges einfallen lassen: Eine neue Jungfrauenversicherung, eine Versicherung gegen Lanzenbruch, ein Taggeld bei Gefängnisaufenthalt (gilt leider nicht bei päpstlichem Bann), eine neue Rüstungs-Teilkasko, eine Bruch-Inklusive-Versicherung (gilt bei Schwertbruch – Wortbruch und Mauerbruch (gilt nicht bei Feinden mit Schnellfeuerkatapulten)), eine Versicherung gegen die Drachenplage und ganz neu die EiszeitPLUS – eine Versicherung gegen Klimawandel und Bauernerhebungen bei Mißernten.“
-„Warum die AGBS in Latein geschrieben sind? Nun ja – wir sind so nie mit dem Latein am Ende, wenn es mal wirklich kracht.“
 
 
 
 

 

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