alltagsprobleme

Im antiken Asien schon wußten die Mönche die dem Pfad des Zen-Buddhismus folgten, dass das absichtslose Sein, die edelste und heilsamste Form der Meditation ist. Nur in der Ruhe kann aus dem Nichts etwas entstehen. Alles darf da sein und gleichzeitig ist nichts dominant. Um diesen Zustand zu erreichen, meditieren die Mönche seit Jahrtausenden.
Wir Österreicher erreichen diesen absichtslosen Zustand mühelos und haben dazu eine eigene Örtlichkeit geschaffen: Das Kaffeehaus.
Dort sind wir einfach absichtslos. Wir flirten absichtslos mit den Menschen am Nebentischchen und beobachten die Interaktionen zwischen den Menschen und der Materie in einer einzigartigen Geräuschkulisse, die müheloses Versenken in eine meditative Grundstimmung ermöglicht.

Plötzlich aus dem Nichts tauchen dann Fragen auf, wie: „Was ist wenn Gott eine Frau wäre? Welche Körbchengröße hätte sie dann?“

Darüber diskutieren wir dann, schreiben ein Buch darüber oder schreiben diesen Gedanken auf eine Papierserviette, um ihn ehebaldigst via blog der Welt zur gefälligen Kenntnisnahme preiszugeben.

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